Nasenepithesen

Eine Nasenepithese ist bei der Rehabilitation nach einer Krankheit (z. B. Tumorentfernung) oder nach einem Trauma (Unfall oder Verbrennung) indiziert.

Es geht darum, die Atmungsfunktion der Person wieder herzustellen, einen festen Halt zu gewährleisten, das Tragen einer Brille zu ermöglichen und das empfindliche Gewebe der umliegenden Haut zu reproduzieren. Sie muss sich harmonisch in die Gesichtszüge einfügen und die Textur sowie die Farbnuancen der Haut auf das Genaueste reproduzieren. Die angemessene und sichere Befestigungsmethode wird in Zusammenarbeit mit dem Ärzteteam je nach technischen Möglichkeiten und den Wünschen des Patienten ausgesucht. Folgende Befestigungsmöglichkeiten stehen zur Auswahl:
Knochenverankerte Nasenepithese: Der Chirurg setzt Fixierungen in den Kieferknochenrand und/oder im Nasenbein ein. Magnete auf der Rückseite der Epithese halten diese fest. Diese Technik garantiert einen sicheren Halt, leichtes Aufsetzen und einfache Pflege. Darüber hinaus kann der Patient normal atmen und die Wundstelle kann bei einer Krankheit weiter überwacht werden.
Geklebte Nasenepithese: Die Epithese wird mit medizinischem Kleber direkt auf der Haut befestigt. Diese einfache Befestigung der Epithese wird manchmal vorläufig in Erwartung einer Wiederaufbauchirurgie oder der Einsetzung von Implantaten verwendet.
Selbsthaftende Nasenepithese: Umrandungen der Aushöhlung des Knochens halten die Epithese fest, die sich allen darunter liegenden Öffnungen anpasst und einen Halt ohne Kleber ermöglicht.
Nasenepithese an der Brillenfassung: Diese seltenere Lösung wird manchmal für einen provisorischen Halt in Erwartung der Implantateinsetzung gewählt. In diesem Fall wird die Epithese an der Brillenfassung durch Magnete befestigt oder angeklebt.

Wir stellen verschiedene Patienten und Beiträge vor und bedanken uns bei allen, die sich freundlicherweise bereit erklärt haben, auf dieser Website veröffentlicht zu werden und die ihren Erfahrungsbericht mit uns geteilt haben.