Ohrenpithesen

Eine Ohrepithese ist bei der kongenitalen Fehlstellung, nach einer Krankheit (z. B. Tumorentfernung) oder nach einem Trauma (Unfall oder Verbrennung) indiziert.
Diese Alternative zur plastischen Wiederaufbauchirurgie ist besonders bei Verbrennungen und Krankheiten indiziert und bietet durch die wieder hergestellte Symmetrie ausgezeichnete ästhetische Ergebnisse. Dank der Ohrmuschel kann man oft den Ton besser hören.

Das Ohr wird maßgefertigt und ist mit dem anderen Ohr völlig identisch. Es ist weich und widerstandsfähig, passt sich perfekt der Haut an und verläuft sich in den Gesichtszügen. Die Textur und Farbnuancen werden aufs Feinste reproduziert.
Die meisten unserer Ohrepithesen sind knochenverankert: die Implantate werden vom Chirurgen in den Mastoidknochen eingesetzt und Clips oder Magnete an der Rückseite der Epithese dienen der Fixierung. Diese Technik garantiert einen sicheren Halt, leichtes Aufsetzen und einfache Pflege.
Manchmal wird eine Ohrepithese geklebt: Ein medizinischer Kleber wird verwendet, um die Epithese direkt auf der Haut zu befestigen. Diese einfache Fixierung der Epithese wird manchmal provisorisch in Erwartung einer Wiederaufbauchirurgie oder der Einsetzung von Implantaten verwendet.

Wir stellen verschiedene Patienten und Beiträge vor und bedanken uns bei allen, die sich freundlicherweise bereit erklärt haben, auf dieser Website veröffentlicht zu werden und die ihren Erfahrungsbericht mit uns geteilt haben.